• Filmtheater Sendlinger Tor wieder mit dem Münchner Programmpreis 2021 ausgezeichnet

    Hier die Jurybegründung: Filmtheater Sendlinger Tor: Fritz Preßmar und Christoph Preßmar

    Am Tor zur Innenstadt liegt seit 108 Jahren das heute zweitälteste Kino Münchens. Das denkmalgeschützte Einsaalkino ist mit seinem geschwungenem Foyer, den komfortablen Balkonen und einem eindrucksvollen Vorhang wie ein kleines Opernhaus ausgestattet. Kinopionier Carl Gabriel hatte es 1913 als erstes neu gebautes Kino München für ein junges und aufstrebendes Medium errichtet, an dessen hochkulturellen Qualitäten sowie Beständigkeit es keine Zweifel gab – das Filmtheater Sendlinger Tor ist sogar der erste Stahlbetonbau Münchens. Seit über 70 Jahren wird dieses in vielerlei Hinsicht wertvolle historische Erbe von der Familie Preßmar geführt. Sie hält es als hochwertiges Premierenkino für die Filme und die Stars des deutschen Kinos bereit und lässt auch im Alltag mit zahlreichen Gästen Glanz über das internationale Arthouse-Programm strahlen. Live-Übertragungen von Opern und Ballett finden hier den noblen und mit modernsten technischen Standards ausgestatteten Rahmen einer „Oper für alle“, aber auch anspruchsvolle Diskussionsrunden der jugendpolitischen Bildung finden hier ihren Ort. Die Familie Preßmar hält das Erbe von Carl Gabriel auf traditionsbewusste und moderne Weise lebendig. Sie ist sich der kulturellen Verantwortung an dieser herausgehobenen Position bewusst und verleiht mit dem Filmtheater Sendlinger Tor der Kulturstadt München ein würdiges Eingangstor.

  • Familientarif im Filmtheater!

    Für die vielen Kinderfilme, die in nächster Zeit auf dem Programm stehen (z.B. Feuerwehrmann Sam) haben wir wieder den Familientarif aktiviert. Jedes Elternteil zahlt den Kinderpreis von € 6,00.

  • 100 JAHRE SALZBURGER FESTSPIELE kommen "wieder" mit neuen Daten ins Filmtheater!

    Die beliebte KLASSIK AM SONNTAG Reihe kommt ab Juli wieder ins Filmtheater. Genauere Daten folgen bald...

Aktuelles Programm

Zur Zeit zeigen wir im Filmtheater Sendlinger Tor für Sie folgendes Programm. Bitte beachten Sie, dass die Kasse jeweils 30 Minuten vor Beginn der ersten Vorstellung geöffnet wird.


München-Premiere: The Longest Wave

Der Oscar-nominierte Filmemacher Joe Berlinger bereist in „The Longest Wave“ die Welt mit dem legendären Windsurfer und Surfing-Pionier Robby Naish

 
  • Spielzeiten

    München Premiere in Anwesenheit von Robby Naish

    Montag 5.7. um 20.30 Uhr

    mit Q&A im Anschluß

  • FSK ab 6 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 88 Minuten
  • Starttermin Montag, 05 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “The Longest Wave”

In seiner einzigartigen Karriere, die sich über vier Jahrzehnte spannt, gehört Robby Naish zu den Pionieren, die den Wassersport immer wieder neu erfanden. Aktivitäten wie Windsurfen, Kitesurfen, Stand Up Paddling und Foil Surfing, die einst nur eine Nische für wenige waren, sind durch ihn zu Sportarten geworden, die sich in der weltweiten Sportgemeinschaft durchgesetzt und Millionen von Fans gefunden haben. Im Laufe seiner Karriere hat Naish 24 Weltmeistertitel errungen.

Seine lebenslange Mission, etwas zu erreichen, was noch keinem vor ihm gelang, führt ihn nun zu seiner jüngsten Unternehmung. Der Oscar-nominierte Filmemacher Joe Berlinger begleitet den legendären Surfer auf seiner Reise quer über den Globus mit dem Ziel, die längste Welle der Welt zu meistern. Dabei kommt ganz unerwartet auch Naishs verletzliche Seite – als Sportler, als Mentor und auch als Vater – zum Vorschein.

Denn THE LONGEST WAVE ist mehr als nur ein Sportfilm. Er zeigt nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern auch die Hürden, die der legendäre Sportler Naish außerhalb seines Berufs meistern muss – ein schwieriger Balanceakt. Nur wenige Wochen, bevor der erste Versuch, die längste Welle zu reiten, starten soll, zog Naish sich beim Surfen einen Beckenbruch zu – ein Unfall, der leicht auch hätte tödlich enden können. Während Naish gleichzeitig eine schwierige Scheidung und finanzielle Schwierigkeiten bewältigen muss, nimmt sein Ziel, aufs Wasser zurückzukehren, neue Bedeutung für ihn an: Das Durcheinander in seinem Privatleben und sein ungebremster Ehrgeiz, als Profi Leistung abzuliefern, treiben ihn an, den ohnehin schon hohen Wetteinsatz, mit dem Naish von je her gespielt hat, noch einmal zu erhöhen. Das Ergebnis ist ein sehr persönliches Porträt von Siegeswillen und Hingabe, von sportlichen Triumphen und Momenten der Selbstfindung. In Naishs Geschichte stecken universelle Themen, die alle Aspekte unseres Lebens betreffen.

THE LONGEST WAVE bietet einen seltenen Einblick, was einen Spitzensportler antreibt, der alles daran setzt, sich ans Limit zu bringen, körperlich wie auch mental. Mit einer Mischung aus persönlichen Interviews und adrenalingetränkten Actionsequenzen, bietet der Film weitaus mehr als sensationelle Sport-Actionszenen; es ist ein schonungsloses Porträt eines der größten Athleten der Welt, das bis in die Tiefe erkundet, was ihn zum Champion und zu dem Mann machte, der er heute ist. Um zu so einer Legende zu werden, braucht man ein Leben lang.

Trailer zu “The Longest Wave”  

Filmfest München: Limbo

Film aus Reihe: Wettbewerb CineVision

 
  • Spielzeiten

    Sonntag 4.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 103 Minuten
  • Starttermin Sonntag, 04 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Limbo”

Mit seiner babyblauen Regenjacke ist Omar in den graubraunen Hügel der schottischen Inseltristesse ein richtiger Hingucker – ob er nun von einer einsamen Telefonzelle aus seine Mutter in der Türkei anruft, im kahlen Integrationsklassenzimmer seinen Mitschüler:innen entgegentritt oder auf der verstummten Oud seines Großvaters an die Heimat denkt, die er hinter sich gelassen hat. In wunderbar inszenierten Tableaus erzählt Regisseur Ben Sharrock in seinem tragikomischen Debütfilm vom Sich-Zurechtfinden in einer neuen Heimat. Der Film ist inspiriert von den Erfahrungen, die Sharrock während seiner Arbeit für eine NGO in einer Flüchtlingsunterkunft in Algerien und bei einem Aufenthalt in Damaskus sammelte.


In the grayish-brown hills of a dreary Scottish island, Omar’s baby-blue rain jacket is a real eye-catcher. When he enters a lonely telephone booth to call his mother in Turkey, comes face-to-face with his classmates in the drab integration classroom, or sees his grandfather’s silent oud, he’s reminded of the homeland he left behind. In wonderfully staged tableaux, director Ben Sharrock’s tragicomic debut film is about finding one’s way in a new country. The film was inspired by Sharrock’s own experiences working for an NGO in a refugee shelter in Algeria and during a stay in Damascus.

 

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Filmfest München: Lieber Thomas

Film aus der Reihe Deutsches Kino

 
  • Spielzeiten

    Samstag 3.7. um 17.00 Uhr OmeU-Fassung

  • FSK ab 16 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 150 Minuten
  • Starttermin Samstag, 03 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Lieber Thomas”

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch passt schon nicht mehr rein. Sein Vater will den neuen deutschen Staat mit aufbauen. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Er ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit anderen Student:innen in den Straßen Berlins – und rennt vor eine Wand. Sein Vater verrät ihn an die Stasi und schickt ihn damit ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet er hart, liebt und leidet und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Ohne Aussicht, in der DDR gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt, die Heimat, die ihm keine war. Im Westen wird er bejubelt und seine Bücher werden Bestseller. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen und ist weit davon entfernt, Ruhe zu geben.

East Germany is still a young country, but Thomas Brasch is already an outsider. His father wants to help build the new German state, but Thomas, the eldest son, would rather be a writer. He’s obsessive, a dreamer and a rebel. His very first play is banned, and soon afterward he’s expelled from film school. When Soviet tanks roll through Prague in 1968, Thomas and other students demonstrate on the streets of Berlin. His father reports him to the Stasi, which lands him in prison. Released on parole, he works hard, loves, and suffers, and writes about love, revolt, and death. With no prospect of being heard in East Germany, Thomas and the woman he loves depart the homeland that wasn’t theirs. In the West, he is acclaimed and his books become bestsellers, but he refuses to be appropriated and is far from letting up.

 

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Filmfest München: ASÍ HABLÓ EL CAMBISTA

Film aus der Reihe: Wettbewerb CineMasters

 
  • Spielzeiten

    Montag 5.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 97 Minuten
  • Starttermin Montag, 05 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “ASÍ HABLÓ EL CAMBISTA”

Die Zukunft ist bargeldlos, heißt es immer wieder. Das mag praktisch sein. Es ist aber auch ein wenig schade – und sei es nur, weil wir dadurch auf Figuren wie Humberto Brause verzichten müssen. In den wirtschaftlich-politischen Turbulenzen der Siebziger-Jahre laviert er sich in Montevideo als Geldwäscher skrupellos durch. Zu seinen Kunden gehören gleichermaßen die korrupte uruguayische Staatsführung wie die bewaffneten Widerstandskämpfer gegen die Militärdiktatur im benachbarten Argentinien. Denn ob Faschisten, Marxisten oder Opportunisten, – sie alle haben Dollar-Reserven aus schwarzen Kassen, die Brause trickreich in Sicherheit bringt. Deshalb landet er zwar gelegentlich im Knast, aus dem er aber dank einflussreicher Amigos nur allzu bald wieder entlassen wird – als Millionär, versteht sich. Dabei gerät aber auch seine Ehe mit seiner Blockflöte spielenden Ehefrau Gudrun, gespielt von Latina-Star Dolores Fonzi, in gehörige Schieflage. Denn die ist zugleich Tochter seines Chefs, des altgedient-aufrechten Geldwechslers Schweinsteiger (!), der seinen Ruf und sein Lebenswerk bedroht sieht...
Mit scharfem politischem Blick und Gespür für das hintergründig Groteske blickt Federico Veiroj hinter die Kulissen der Finanzwirtschaft, auf das Zusammenspiel von Geldwäsche, zynischem Opportunismus und den faschistischen Diktaturen der 70er Jahre in Südamerika.


The future is cashless, we’re told over and over. That might be practical, but it’s also a shame — if only because we’ll have to do without characters like Humberto Brause. In the turbulent 1970s, he makes an unscrupulous living in Montevideo as a money launderer. His clients include both the corrupt Uruguayan government and the armed resistance fighters who are battling the military dictatorship in neighboring Argentina. Whether fascists, Marxists, or opportunists, they all have dollar reserves in secret funds, which Brause skillfully secures. That’s why he occasionally winds up in jail. Thanks to influential amigos, he is released all too soon — as a millionaire, of course. His marriage to Gudrun, played by Latina star Dolores Fonzi, starts to go off the rails, however, because she is also the daughter of his boss, a long-serving, morally upright money changer named Schweinsteiger, who sees a threat to his reputation and his life’s work.
Money laundering meets cynical opportunism amid the fascist dictatorships of 1970s South America.

 

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Filmfest München: Viva Forever

Film aus der Reihe: Deutesches Kino

 
  • Spielzeiten

    Dienstag 6.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 96 Minuten
  • Starttermin Dienstag, 06 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Viva Forever”

Sechs Endzwanzigerinnen sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit eine feste Clique. Wie jedes Jahr fahren sie auch diesen Sommer in den gemeinsamen Urlaub an den Gardasee. Die Frauen kennen sich jetzt schon seit über 15 Jahren, doch während dieser Zeit haben sie sich nicht nur örtlich voneinander entfernt. Das Freundschaftskonstrukt basiert hauptsächlich auf der gemeinsamen Vergangenheit und stagniert aufgrund vieler unausgesprochener Konflikte. Dieses Jahr sind sie nur zu fünft, denn eine Freundin ist aus einem spontanen Entschluss heraus nicht mitgefahren. Sie ist seitdem nicht mehr erreichbar und die fehlende Kommunikation lässt viel Raum für eigene Interpretationen. Ein strenger Zeitplan, die unterschiedlichen Lebenskrisen und Persönlichkeiten sowie allerlei gelüftete Geheimnisse bringen an einem feucht-fröhlichen Abend das Fass endgültig zum Überlaufen.

Six women in their late twenties have been a tight clique since their school days. As they do every summer, they’re going on vacation together to Lake Garda in northern Italy. The women have known each other for more than 15 years, but during that time they’ve grown apart in more ways than just geographical. Their friendship is based mainly on their shared past and has stagnated due to lots of unexpressed conflicts. This year there are only five in the group, because one abruptly decided not to go. Since then she’s been unreachable, leaving a lot of room for interpretation. A strict schedule, the various personalities and life crises, and all kinds of secrets that come to light finally push things to the breaking point one evening.

 

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Filmfest München: Suzanna Andler

Film aus der Reihe: Spotlight

 
  • Spielzeiten

    Mittwoch 7.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 91 Minuten
  • Starttermin Mittwoch, 07 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Suzanna Andler”

Eine Villa in Südfrankreich, mit Blick aufs Meer, was ein Gefühl von Freiheit vermitteln könnte. Suzanna Andler aber ist melancholisch, fühlt sich gefangen in einer Ehe mit ihrem reichen Mann, der ihr seit Jahrzehnten untreu ist. Jetzt wagt sie einen Ausbruch, hat erstmals selbst einen jungen Liebhaber, der mit ihr zur Besichtigung der Villa gekommen ist. Die Edelresidenz kommt vielleicht für den nächsten Familienurlaub in Frage. Sie wandelt durch die Räume, auf die Terrasse, blickt in die Bucht. Und reflektiert über den Lauf eines Tages ihre Ehe und ihre Affäre, ihr ganzes Leben. Bringen Gespräche Klärung? Sie unterhält sich mit ihrem Liebhaber, einer Freundin, einem Kindermädchen. Und ihrem Ehemann, der am Telefon ist. Der Apparat ist klobig, ein Relikt aus einer anderen Zeit – Benoît Jacquots Verfilmung eines Theaterstücks von Marguerite Duras spielt, der Vorlage entsprechend, Ende der Sechziger, könnte aber zeitloser nicht sein. Als Regieassistent von Duras begann Jacquot seine Karriere; sein neuer Film ist nun eine Hommage an die Mentorin, elegant als filmisches Kammerspiel inszeniert.
Eine stilvolle Adaption des Theaterstücks von Marguerite Duras von einem der Meister des französischen Kinos – mit einer großartigen Charlotte Gainsbourg, die das innere Drama von Susanna Andler transparent macht.


A villa in the south of France, overlooking the sea, could convey a sense of freedom. Yet Suzanna Andler feels trapped in her marriage to her wealthy husband, who has been unfaithful to her for decades. Now, for the first time, she has a young lover of her own, who has come with her to check out the villa; this upscale address may be considered for the next family vacation. Suzanna wanders through the rooms, onto the terrace, and looks out into the bay. Over the course of a day, she reflects upon her marriage and her affair, her whole life. Can conversations clear things up? She talks to her lover, a friend, a nanny — and her husband, who’s on the phone. Benoît Jacquot’s adaptation of a play by Marguerite Duras is, like the original, set in the late 1960s, but is just as timeless.
Charlotte Gainsbourg transparently conveys an inner drama in this stylish literary adaptation.

 

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Filmfest München: Nö

Film aus der Reihe: Neues deutsches Kino

 
  • Spielzeiten

    Donnerstag 8.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 119 Minuten
  • Starttermin Donnerstag, 08 Juli 2021
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Nö”

Dina und Michael sind Anfang dreißig. Er ist Arzt, sie ist Schauspielerin. Sie sind eigentlich glücklich in ihrer Beziehung, bis Michael beginnt über eine Trennung nachzudenken. Die Frage „Könnten wir nicht glücklicher sein als in dieser Konstellation?“ steht im Raum. Aber Dina sagt: „Nö.“ In 15 Bildern, die voller surrealer Elemente sind, beobachten wir unsere Protagonist:innen dabei, wie sie sich im Lauf der nächsten sieben Jahre durchs Leben lavieren, Kinder großziehen und ihre Beziehung immer wieder hinterfragen. NÖ ist ein Film über die Liebe und das Leben mit ihr; ein Film über eine Generation um die 30, die alles hat, immer wieder alles probiert und doch still und leise scheitert. Seelenzustände werden beschrieben, die jenseits des Sichtbaren liegen, aber nicht weniger existent und ausschlaggebend für unseren Lebensweg sind.

Dina and Michael are in their early thirties. He’s a doctor; she’s an actress. They’re happy together until Michael thinks about breaking up. The question, “Couldn’t we be happier than we are in this arrangement?” has come up. But Dina says, “Nope.” In 15 episodes full of surreal elements, we observe our protagonists navigating their way through life over the next seven years as they raise children and continually question their relationship. NÖ is a film about love and living with it; a film about a generation of people in their 30s who have everything, who have tried everything, but who still often fail in silence. The film exposes hidden states of mind and at the same time shows the significant impact they have on our lives.

 

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Filmfest München: EL PERRO QUE NO CALLA

Film aus der Reihe Wettbewerb CineMasters

 
  • Spielzeiten

    Freitag 9.7. um 17.00 Uhr  OmeU-Fassung

  • FSK ab 18 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 73 Minuten
  • Starttermin Sonntag, 01 Januar 2017
  • Prädikat kein Prädikat
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “EL PERRO QUE NO CALLA”

Der Hund ist Segen und Fluch zugleich im Großstadtdschungel von Buenos Aires. Das Tier leistet Sebástian brav Gesellschaft, aber sobald er es alleine lässt, fängt es furchtbar an zu heulen. Im Regen versammelt sich die Nachbarschaft vor Sebástians Haustür, alle sind genervt, aber auch besorgt, ach, einer fängt sogar empathisch an, für den Kläffer zu weinen. Tragisch ist die Einsamkeit von Hund und Herrchen, absurd komisch und stoisch gefühllos die neoliberale Welt, in der Sebástian, der Grafikdesigner, der sein Leben nicht richtig designt bekommt, sich verdingen muss. Dass er seinen Hund zur Schonung der Nachbarsnerven in die Arbeit mitnimmt, ist auch keine Lösung, sondern schickt ihn buchstäblich in die Pampa. Bei seiner Tour durch diverse Gelegenheitsjobs in der Provinz nähert sich Sebástian dem Glück einer Gemeinschaft an. Läge da nicht auf einmal eine Katastrophe in der Luft, die die ganze Menschheit bedroht…

Ana Katz, die dem argentinischen Independent-Kino schon so manches Glanzstück beschert hat, beschäftigt sich in ihrem sechsten Spielfilm in aller Lakonie mit dem zerbrechlichen Dasein eines Mannes Anfang Dreißig (gespielt von ihrem Bruder Daniel) und beleuchtet dabei eine Generation zwischen Single-Dasein und erwünschtem Familienglück – in bestechendem Schwarz-Weiß und mit herrlicher apokalyptischer Note. So wird der Film zugleich zum melancholisch-komischen Kommentar auf unser pandemisches Zeitalter.

Eine absurd komische Dramödie über die orientierungslose Generation der Thirtysomethings.


A dog is both a blessing and a curse in the urban jungle of Buenos Aires. Sebástian’s dog keeps him company, but as soon as he leaves it alone, it starts to howl terribly. In the rain, all the neighbors gather at Sebástian’s door. They’re annoyed, but also worried; one of them even starts to shed tears of sympathy for the mutt. Tragic is the loneliness of dog and master, absurdly funny and stoically callous the neoliberal world in which Sebástian, the graphic designer who can’t find a proper design for his life, has to get by. Taking his dog to work with him is no solution either; it literally gets him thrown out of town. In a series of odd jobs in the boondocks, Sebástian starts to find his way into the happiness of a community. If only a catastrophe weren’t suddenly looming and threatening all of humanity!
An absurdly funny comedy-drama about the disoriented generation of thirtysomethings.

 

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