Programmvorschau

Demnächst könnten folgende Filme im Filmtheater Sendlinger Tor laufen. Ab und zu haben Sie auch die Möglichkeit abzustimmen welchen Film Sie gerne im Programm sehen würden.

Sexy Polling: there is nothing to show!

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Einer der besten Filme des Jahres! Grandiose Schauspieler und eine vielschichtige, berührende Geschichte, die trotz ihres düsteren Inhalts auch Wärme und Hoffnung ausstrahlt, machen „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ zu einem kleinen Juwel

 
  • Spielzeit -
  • FSK ab 16 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 115 Minuten
  • Starttermin Donnerstag, 25 Januar 2018
  • Prädikat Besonders Wertvoll
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Three Billboards outside Ebbing, Missouri”

 

"Bei der Vergewaltigung ermordet", "Und immer noch keine Festnahmen?", "Wie kann das sein, Polizeichef Willoughby": Das lässt Mildred Hayes auf die drei Werbetafeln am Ortseingang der Kleinstadt Ebbing schreiben. Monate sind vergangen, seitdem Mildreds jugendliche Tochter vergewaltigt wurde. Der Täter wurde nicht geschnappt, weil, so vermutet die trauernde Mutter, die Polizei lieber Schwarze vermöbelt. Willoughby versucht einen Kleinkrieg mit Mildred zu vermeiden. Doch sie ist ein Eine-Frau-Gottesgericht von eigenen Gnaden.

Fünf Jahre nach seiner Krimikomödie "7 Psychos" meldet sich Oscar-Gewinner Martin McDonagh ("Brüssel sehen... und sterben") zurück mit einer weiteren pechschwarzen Komödie, die mit skurrilem Humor und ausgefeilten Figuren auffällt. In einer Art modernem "Der Rosen-Krieg" lässt er einen Streit brutal entgleisen, der sich sich für eine ganze Gemeinde zur Glaubensfrage entwickelt. Frances McDormand, Woody Harrelson und Sam Rockwell waren nie besser als in dieser wunderbaren Moritat, die einem auch emotional nahe geht.

Quelle: Blickpunkt:Film

 

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Dieses bescheuerte Herz

Ein besonderer Feel-Good-Film von Marc Rothemund mit Elyas M'Barek! Die deutsche Antwort auf "Ziemlich beste Freunde"!

 
  • Spielzeit -
  • FSK ab 12 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 110 Minuten
  • Starttermin Donnerstag, 21 Dezember 2017
  • Prädikat Besonders Wertvoll
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Dieses bescheuerte Herz”

Jede Nacht feiern, einen Audi R8 aus Versehen zuhause im Pool versenken, das findet Lenny (Elyas M'Barek) ziemlich unterhaltsam. Viel mehr interessiert ihn auch nicht. Er wohnt in der Villa seines Vaters, verschwendet dessen Geld und hält sich für einen Lebenskünstler. In einer tristen Hochhaussiedlung in München, liegt der 15-jährige David (Philip Noah Schwarz) im Bett und versucht zu atmen. Seine Mutter Betty (Nadine Wrietz) muss sofort mit ihm in die Klinik. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen. Diese zwei Welten prallen aufeinander, als der Vater von Lenny (Uwe Preuss), ein Herzspezialist, seinen Sohn dazu verpflichtet, sich um seinen Patienten David zu kümmern: David kennt hauptsächlich Operationssäle, Lenny kennt jeden Club in der Stadt. Um bequem davonzukommen, hilft er David vorerst bei den simplen Dingen, die der Junge unbedingt noch erleben möchte: coole Klamotten kaufen, einen Sportwagen klauen, solche Sachen. Dabei merkt er schnell, dass Davids Leben an einem seidenen Faden hängt. Das ist zu viel Verantwortung für den Lebemann Lenny. Außerdem will David jetzt Mädchen kennenlernen, sich verlieben, wie soll Lenny das organisieren? Aber da hängt er schon fest in einer Freundschaft, so ernsthaft, so intensiv, so ausgelassen, als gäbe es kein Morgen - und das stimmt ja vielleicht.

 

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Paddington 2

Bezaubernde Fortsetzung des Familienhits, in der der unschuldige Titelheld im Gefängnis landet.

 
  • Spielzeit -
  • FSK ab 0 Jahren
  • Spielwoche 1. Woche
  • Filmlänge 95 Minuten
  • Starttermin Donnerstag, 30 November 2017
  • Prädikat Besonders Wertvoll
  • Greta & Starks Nein
  • Homepage Homepage

Kurzinhalt zu “Paddington 2”

Nun hätte man ja meinen können, der erste "Paddington", diese herzallerliebste und hinreißendste und beste Kinderbuchadaption seit wenn nicht schon immer, so doch wenigstens seitdem Inger Nilsson Ende der Sechzigerjahre die Villa Kunterbunt kaperte, sei Zufall gewesen, Paul King, ein bis dato unbeschriebenes Blatt in Sachen Kino, habe möglicherweise gar nicht gewusst, was er da tat, und einfach nur Glück gehabt. Filmabenteuer zwei belehrt uns eines Besseren: King ist der König, wenn es um Familienfilme über liebenswerte und höfliche peruanische Bären geht, die in London ein neues Zuhause und eine neue Familie gefunden haben. Oder anders gesagt: "Paddington 2" ist zwar keine so große Überraschung wie der erste Film, der in der Weihnachtssaison 2014 mehr als zwei Millionen Menschen in den deutschen beglückte, aber ein mindestens genauso erfreulicher und vielleicht sogar noch gelungenerer Film, der in jeder Sekunde das große Herz der Vorlagen von Michael Bond hat, aber die allseits bekannten Figuren wieder in ein völlig neues, eigenes Abenteuer schickt.

Die Zutaten und Mitstreiter sind dabei unverändert. Erneut hat sich die Creme de la Creme der britischen Schauspielerzunft versammelt, um dem von Ben Whishaw gesprochenen Bären mit rotem Hut und blauem Dufflecoat (deutsche Stimme: Elyas M'Barek) beizuspringen: Sally Hawkins, Hugh Bonneville, Julie Walters, Jim Broadbent und Peter Capaldi werden diesmal unterstützt von zwei neuen Trumpfassen, Brendan Gleeson und Hugh Grant, denen die Freude am Spiel ins Gesicht geschrieben steht. Wie auch nicht? Nach einem neuen Prolog, der wieder in die Vergangenheit in den peruanischen Dschungel führt und dem Publikum zeigt, wie der Titelheld bei Onkel Pastuzu und Tante Lucy landete, entfaltet der Film seinen Charme so zwingend wie seine Handlung, wenn Paddington in London fälschlicherweise des Diebstahls bezichtigt wird und im Gefängnis landet, der aussieht, als habe sich die David-Heyman-Produktion in einen Film von Wes Anderson verirrt, während die Familie Brown alles daran setzt, einen von Grant mit hingebungsvollem Sinn für gnadenlose Selbstironie gespielten Schauspieler als wahren Missetäter zu überführen. Ohne jemals die Story aus den Augen zu verlieren, hat der Film Zeit für verspielten Slapstick, anspielungsreichen Humor, augenzwinkernde Verbeugungen vor dem Kino von Chaplin und Keaton und einen Showdown, der nicht ganz so herzrasend ist wie im ersten Teil, aber doch für ein furioses Setpiece in einem fahrenden Zug sorgt. Und eine Botschaft hat er auch noch, die in unserer Zeit des Zorns kaum aktueller sein könnte: Seid nett zueinander und vergesst niemals eure gute Kinderstube. Sie ist Gold wert. Wie dieser Film.

 

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