Klassik am Sonntag

Aktuelle Original Aufzeichnungen der Live Premieren.

Mit dem neuen Programm des ROYAL OPERA HOUSE für die Saison 2017/18 starten wir unser neues Klassikprogramm im Filmtheater Sendlinger Tor. Unser Ambiente bietet den passenden Rahmen für eindrucksvolle Opern- wie Ballett-Programme, die wir Ihnen gerne Sonntags präsentieren wollen.

Das aktuelle Programm finden Sie auch direkt unter Royal Opera House


Royal Opera: Rigoletto

ALEXANDER JOEL DIRIGIERT DAVID MCVICARS GEFEIERTE PRODUKTION VON VERDIS TRAGISCHER OPER. DIMITRI PLATANIAS, LUCY CROWE UND MICHAEL FABIANO GEHÖREN ZUR ERSTKLASSIGEN BESETZUNG DES EINDRUCKSVOLLEN WERKES

 
  • Besetzung Dimitri Platanias, Lucy Crowe, Michael Fabiano
  • Vorstellung Sonntag, 21.1.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giuseppe Verdi
  • Dirigent Alexander Joel
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 45 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Rigoletto”

Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken ...

 

David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höfllinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt ...

 

Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte – abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers –, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

 

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Royal Opera: Tosca

DRAMA, LEIDENSCHAFT UND HERRLICHE MUSIK – PUCCINIS OPERNTHRILLER GEHÖRT ZU DEN GROSSEN OPERNERLEBNISSEN. DAN ETTINGER DIRIGIERT EINE STARBESETZUNG MIT ADRIANNE PIECZONKA, JOSEPH CALLEJA UND GERALD FINLEY.

 
  • Besetzung Adrianne Pieczonka, Joseph Calleja, Gerald Finley
  • Vorstellung Sonntag, 11.2.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giacomo Puccini
  • Dirigent Dan Ettinger
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und mit zwei Pausen
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Tosca”

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährlicheAtmosphäre 1800 in Rom ein.

 

Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'.

 

Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Urauführung einen riesigem Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt – die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama um so deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss.

 

Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos

 

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Royal Opera: Carmen

BIZETS KLASSISCHE FRANZÖSISCHE OPER MIT ANNA GORYCHOVA IN DER TITELROLLE VON BARRIE KOSKYS EINDRINGLICHER PRODUKTION

 
  • Besetzung Anna Goryachova, Francesco Meli, Anett Fritsch, Kostas Smoriginas
  • Vorstellung Sonntag, 11.3.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Georges Bizet
  • Dirigent Jakub Hrusa
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und 20 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Französisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Carmen”

Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung – Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufi g geworden wie wenige andere. Der
erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den
seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt gescha enen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen
Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version gescha en, die von der
traditionellen Au assung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfi gur gab er eine neue Stimme.

 

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Royal Opera: Macbeth

VERDIS OPER NACH SHAKESPEARES TRAGÖDIE, MIT EINER WUNDERBAREN BESETZUNG, DARUNTER ANNA NETREBKO, ŽELJKO LUČIĆ UND ILDEBRANDO D'ARCANGELO, WIRD VON ANTONIO PAPPANO DIRIGIERT.

 
  • Besetzung Anna Netrebko, Zeljko Lucic, Ildebrando D'Arcangelo
  • Vorstellung Sonntag, 8. 4.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giuseppe Verdi
  • Dirigent Antonio Pappano
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und 20 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Carmen”

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück, das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu scha en. IhrErfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich,
die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs – doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten.
Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit
wird wiederhergestellt.Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige
Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'

 

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Royal Ballet. Schwanensee

DAS ROYAL BALLET PRÄSENTIERT EINE NEUPRODUKTION DES WUNDERBAREN BALLETTS TSCHAIKOWSKYS, MIT ZUSÄTZLICHER CHOREOGRAPHIE VON LIAM SCARLETT UND DER BÜHNENAUSSTATTUNG VON JOHN MACFARLANE

 
  • Besetzung Royal Ballet
  • Vorstellung Sonntag, 17.6.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Peter Tschaikowsky
  • Dirigent Choreographie Marius Petipa und Lew Iwanow
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden mit zwei Pausen
  • Sprache xxx

Kurzinhalt zu “Schwanensee”

Schwanensee hat seit 1934 einen besonderen Platz im Repertoire des Royal Ballet. In dieser Spielzeit bietet das Royal Ballet eine Neuproduktion mit zusätzlicher Choreographie des Artist-in-Residence Liam Scarlett . Dieser bleibt dem Petipa-Iwanow-Text treu, geht jedoch, zusammen
mit seinem langjährigen Bühnengestalter John Macfarlane , mit frischem Blick an die Inszenierung dieses klassischen Balletts heran. Prinz Siegfried begegnet auf der Jagd einem Schwarm Schwänen. Als einer der Schwäne zu einer wunderschönen Frau
wird, ist er hingerissen. Doch sie ist in einem Zauber gefangen und kann ihre menschliche Gestalt nur nachts annehmen. Schwanensee war Tschaikowskys erste Ballettmusik. Da das Werk heute zu den wohl beliebtesten klassischen Balletten überhaupt gehört, mag erstaunen, dass es 1877 bei der
Urau ührung nur mäßigen Erfolg hatte. Dank der Produktion von Marius Petipa und Lew Iwanow ist Schwanensee inzwischen nicht nur für Ballettfreunde, sondern auch in der breiteren Populärkultur eine feste Größe. Diesen Erfolg sichern dem Werk, neben dem
wunderbaren symphonischen Schwung von Tschaikowskys Musik, die choreographischen Kontraste zwischen Petipas Szenen im Königspalast und Iwanows lyrischen Szenen am See.

 

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