Klassik am Sonntag

Mit dem neuen Programm des ROYAL OPERA HOUSE für die Saison 2017/18 starten wir unser neues Klassikprogramm im Filmtheater Sendlinger Tor. Unser Ambiente bietet den passenden Rahmen für eindrucksvolle Opern- wie Ballett-Programme, die wir Ihnen gerne Sonntags präsentieren wollen.

Das aktuelle Programm finden Sie auch direkt unter Royal Opera House


Royal Opera: Die Zauberflöte

JULIA JONES DIRIGIERT DIE FASZINIERENDE PRODUKTION DER ROYAL OPERA VON MOZARTS ZAUBERFLÖTE MIT EINER WUNDERBAREN BESETZUNG, DARUNTER RODERICK WILLIAMS ALS PAPAGENO.

 
  • Besetzung Mauro Peter, Roderick Williams, Siobhan Stagg
  • Vorstellung Sonntag, 24.9. um 19.00 Uhr
  • Musik Wolfgang Amadeus Mozart
  • Dirigent Julia Jones
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und 10 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Deutsch gesungen

Kurzinhalt zu “Die Zauberflöte”

Mozarts berühmte Oper Die Zauberflöte wird in der bezaubernden Inszenierung von David McVicar und mit der Bühnenausstattung von John MacFarlane zum Leben erweckt. Prinz Tamino verspricht der Königin der Nacht, ihre Tochter Pamina aus der Gewaltdes Zauberers Sarastro zu befreien, und macht sich auf die Suche, begleitet vom Vogelfänger Papageno – aber es ist nicht alles so, wie es scheint ...

 

David McVicar wird in seiner klassischen Produktion dem Ernst der Oper ebensogerecht wie ihren komödiantischen Zügen. Er trägt das Publikum in eine phantastische Welt mit tanzenden Tiere, Flugmaschinen und einem blendenden Sternenhimmel. Die Inszenierung liefert eine wunderbare Kulisse für Mozarts kaleidoskopische Partitur, von den Koloraturfeuerwerken der Königin der Nacht über Taminos und Paminas lyrische Liebesduette bis hin zu Papagenos volksliedhaften Arien voller Saft und Kraft.

 

Die Zauberflöte ist eine Komödie, aber sie bringt auch Mozarts tiefe spirituelle Überzeugungen zum Ausdruck: Aufklärerische Bestrebungen auf der Suche nach Weisheit und Tugend liegen dieser bezaubernden Geschichte zugrunde. Die Zauberflöte hatte beim Publikum auf Anhieb Erfolg, und Mozarts angeblicher Konkurrent Salieri nannte sie 'operone' – 'große Oper'.

 

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Royal Opera: La Bohème

Puccinis leidenschaftliche Oper in einer Neuproduktion von Richard Jones, dirigiert von Antonio Pappano und mit einer wunderbar jungen Besetzung, darunter Nicole Car, Michael Fabiano und Mariusz Kwiecien.

 
  • Besetzung Mimi (Nicole Car), Rodolfo (Michael Fabiano), Marcello (Mariusz Kwiecien), Musette (Nadine Seirra)
  • Vorstellung Sonntag, 8.10. um 19.00 Uhr
  • Musik Giacomo Puccini
  • Dirigent Antonio Pappano
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 35 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “La Bohème”

Als der mittellose Dichter Rodolfo der Näherin Mimì begegnet, verlieben sich beide auf der Stelle ineinander. Aber ihr Glück gerät in Gefahr, als Rodolfo erfährt, dass Mimì schwer krank ist.

 

Der gefeierte Regisseur Richard Jones (Boris Godunov, Il trittico) leitet eine neue Produktion von Puccinis La bohème. Die Oper, unwiderstehlich in ihrer sinnigen, leidenschaftlichen Verschmelzung von Komödie und Tragödie, stellt eine Gruppe junger Künstler ins Zentrum, die sich in Paris, der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, als Bohemiens durchs Leben schlagen. Jones gewährt auf seine typische Weise einen tiefen Einblick in diesen beliebten Klassiker, den der Bühnenbildner Stewart Laing in den 1850er Jahren ansiedelt.

 

La bohème, Puccinis romantische Schilderung der Pariser Bohème mit unvergesslicher Musik und einer Liebesgeschichte aus dem Alltag hat das Publikum in aller Welt begeistert und gehört heute zu den beliebtesten Opern. Das Werk kam zum ersten Mal 1897 in Covent Garden auf die Bühne und wurde seitdem dort über fünfhundertmal aufgeführt.

 

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Royal Ballet: Alice im Wunderland

FOLGEN SIE ALICE IN DAS LOCH EINES KANINCHENBAUS IN CHRISTOPHER WHEELDONS ÜBERSCHWÄNGLICHEM BALLETT NACH DEM BELIEBTEN BUCH VON LEWIS CARROLL.

 
  • Besetzung Royal Opera Ensemble
  • Vorstellung Sonntag, 29.10. um 19.00 Uhr
  • Musik Joby Talbot
  • Dirigent Choreographie Christopher Wheeldon
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 50 Minuten mit zwei Pausen
  • Sprache xxx

Kurzinhalt zu “Alice im Wunderland”

Auf einem Gartenfest an einem sonnigen Nachmittag sieht Alice mit Erstaunen, dass sich Lewis Carroll, ein Freund der Eltern, in ein weißes Kaninchen verwandelt. Als sie ihm in ein Kaninchenloch folgt, geht es immer merkwürdiger zu ... Auf ihrer Reise durch das Wunderland begegnet Alice den eigenartigsten Gestalten. Sie ist hingerissen von dem charmanten Herzbuben, der wegläuft, weil er die Törtchen gestohlen haben soll. Eine Verwirrung folgt auf die andere. Dann schreckt Alice plötzlich auf. Hat sie das alles bloß geträumt?

 

Christopher Wheeldons Ballett Alice im Wunderland eroberte 2011 die Bühne in einer Explosion aus Farbe, Magie und einfallsreicher, ausgeklügelter Choreographie. Joby Talbots Musik kombiniert moderne Klangwelten mit mitreißenden Melodien, die auf Ballettpartituren des 19. Jahrhunderts verweisen. Bob Crowley zieht für seine phantasievolle und spektakuläre Bühnengestaltung vom Puppenspiel bis zu Projektionen alles heran, was das Wunderland wunderbar realistisch erscheinen lässt.

 

Alice begegnet einer Fülle ungewöhnlicher und auf Anhieb erkennbarer Figuren, von der höchst überspannten Herzkönigin – die eineaberwitzige Parodie des berühmten Rosen-Adagios auführt – bis hin zu einem Karten spielenden Ballettkorps, einer sich windenden Raupe und einem steppenden Hutmacher. Doch das Werk weicht auch den dunkleren Strömungen von Lewis Carrolls Geschichte nicht aus: Die albtraumhafte Küche, die gespenstische Cheshire-Katze und die irritierte Teegesellschaft, alles wird anschaulich geschildert. Der Ergebnis bietet Tanz von Weltrang als bezaubernde Unterhaltung für die ganze Familie und zeigt das Royal Ballet von seiner besten Seite.

 

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Royal Ballet: Der Nussknacker

IN DIESEM KLASSISCHEN BALLETT, GETANZT ZU TSCHAIKOWSKYS HERRLICHER MUSIK, ERLEBT EIN JUNGES MÄDCHEN DURCH EIN VERZAUBERTES GESCHENK EIN WUNDERBARES WEIHNACHTSABENTEUER

 
  • Besetzung Royal Ballett
  • Vorstellung Sonntag, 10.12. um 19.00 Uhr
  • Musik Peter Tschaikowsky
  • Dirigent Choreographie Peter Wright
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 15 Minuten mit einer Pause
  • Sprache xxx

Kurzinhalt zu “Der Nussknacker”

Die junge Clara schleicht am Weihnachtsabend nach unten, um mit ihrem Lieblingsgeschenk, einem Nussknacker, zu spielen. Doch der geheimnisvolle Zauberer Drosselmeyer wartet nur darauf, sie in eine abenteuerliche Welt zu entführen. Nachdem Clara und der Nussknacker den Mäusekönig besiegt haben, reisen sie durch das Schneeland in das Reich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee wunderbare Tänze au ühren lässt. Als Clara wieder zu Hause ist, glaubt sie alles nur geträumt zu haben – aber erkennt sie da nicht Drosselmeyers Neffen wieder?

 

Peter Wrights gewissermaßen definitive Produktion für das Royal Ballet gilt als eine der beständigsten und bezauberndsten Versionendes Nussknackers. Lew Iwanows Ballett ausdem Jahr 1892, festlich inszeniert im Stil der Zeit mit tanzenden Schneeflocken und märchenhafter Bühnenmagie zu Tschaikowskys prächtiger, einschmeichelnder Musik, ist eine der bekanntesten Ballettpartituren überhaupt und die perfekte Unterhaltung für die Weihnachtszeit.

 

Das Ballett, angelehnt an eine Erzählung von E.T.A. Hoffmann, beginnt mit einer lebhaften Weihnachtsfeier, deren viktorianische Szenerie. Julia Trevelyan Oman mit üppigen Details vor Augen führt. Wright bindet auf sinnreiche Weise Teilstücke aus dem Originalmaterial des Balletts in die Choreographie ein, darunter den herrlichen pas de deux für die Zuckerfee und ihren Prinzen. In der betont herausgearbeiteten Beziehung zwischen Clara und dem Nussknacker-Prinzen verweist die Produktion in berührenden Untertönen auch auf die erste Liebe.

 

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Royal Opera: Rigoletto

ALEXANDER JOEL DIRIGIERT DAVID MCVICARS GEFEIERTE PRODUKTION VON VERDIS TRAGISCHER OPER. DIMITRI PLATANIAS, LUCY CROWE UND MICHAEL FABIANO GEHÖREN ZUR ERSTKLASSIGEN BESETZUNG DES EINDRUCKSVOLLEN WERKES

 
  • Besetzung Dimitri Platanias, Lucy Crowe, Michael Fabiano
  • Vorstellung Sonntag, 21.1.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giuseppe Verdi
  • Dirigent Alexander Joel
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 45 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Rigoletto”

Das zentrale Thema der eindrucksvollen Tragödie Verdis, die David McVicars für die Royal Opera inszeniert hat, ist die Vernichtung der Unschuld. Rigoletto, Hofnarr des leichtlebigen Herzogs von Mantua, wird vom Vater eines der Opfer des Herzogs verflucht, weil er respektlos lacht. Als der Herzog Rigolettos Tochter Gilda verführt, beginnt der Fluch zu wirken ...

 

David McVicars Produktion betont die Grausamkeit am Hof zu Mantua. Prunkvoll gekleidete Höfllinge vergnügen sich in Orgien und Gelagen zu Verdis berauschenden, schwungvollen Tänzen. Zahlreich sind die musikalischen Höhepunkte, darunter die ungestüme Arie 'La donna è mobile', in der sich der Herzog seiner Missachtung der Frauen rühmt; Gildas wehmütige Duette mit Rigoletto oder dem Herzog, das prachtvolle Quartett im dritten Akt, das die Stimmen wunderbar ineinander verwebt, während die Handlung dem erschütternden Schluss entgegeneilt ...

 

Giuseppe Verdi schrieb 1855, Rigoletto sei seine 'beste Oper'. Er musste sich mit der Zensur auseinandersetzen, bevor er sie auf die Bühne bringen konnte – abgelehnt wurde seine Schilderung eines unmoralischen Herrschers –, fühlte sich 1851 aber durch den riesigen Erfolg bei der Uraufführung bestätigt. Rigoletto wurde in den folgenden zehn Jahren 250mal aufgeführt und zählt zu den beliebtesten Opern überhaupt.

 

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Royal Opera: Tosca

DRAMA, LEIDENSCHAFT UND HERRLICHE MUSIK – PUCCINIS OPERNTHRILLER GEHÖRT ZU DEN GROSSEN OPERNERLEBNISSEN. DAN ETTINGER DIRIGIERT EINE STARBESETZUNG MIT ADRIANNE PIECZONKA, JOSEPH CALLEJA UND GERALD FINLEY.

 
  • Besetzung Adrianne Pieczonka, Joseph Calleja, Gerald Finley
  • Vorstellung Sonntag, 11.2.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giacomo Puccini
  • Dirigent Dan Ettinger
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und mit zwei Pausen
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Tosca”

Tosca gehört zu den großen Opernerlebnissen, und schon die ersten schrillen Akkorde beschwören eine Welt politischer Instabilität und Bedrohung herauf. Jonathan Kents Produktion für die Royal Opera fängt die unruhige, politisch gefährlicheAtmosphäre 1800 in Rom ein.

 

Scarpia, der Polizeichef, einer der schlimmsten Schurken der Oper, verfolgt und quält Staatsfeinde unbarmherzig. Seine düstere, dämonische Musik steht im Gegensatz zu den ausladenden Melodien der Liebenden, Tosca und Cavaradossi, die ihre Leidenschaft in herrlichen Arien zum Ausdruck bringen, darunter 'Vissi d'arte' und 'E lucevan le stelle'.

 

Giacomo Puccinis dramatisches Werk hatte 1900 in der Urauführung einen riesigem Erfolg beim Publikum und gehört noch immer zu den am häufigsten aufgeführten Opern überhaupt – die packende Handlung und die wunderbare Musik sprechen für sich selbst. Eine Kirche im Kerzenschein, Scarpias düsteres Arbeitszimmer mit der verborgenen Folterkammer und der falsche Optimismus einer römischen Morgendämmerung: Die gefällige Inszenierung lässt das unbarmherzig dichte Drama um so deutlicher hervortreten, während sich die Spannung immer weiter steigert bis zum verhängnisvollen Schluss.

 

Puccinis sorgfältig recherchierte Partitur ist reich an authentischen Details, vom fernen Kanonenfeuer während des Te Deums im ersten Akt bis hin zu den läutenden Kirchenglocken und den Geräuschen eines Erschießungskommandos

 

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Royal Opera: Carmen

BIZETS KLASSISCHE FRANZÖSISCHE OPER MIT ANNA GORYCHOVA IN DER TITELROLLE VON BARRIE KOSKYS EINDRINGLICHER PRODUKTION

 
  • Besetzung Anna Goryachova, Francesco Meli, Anett Fritsch, Kostas Smoriginas
  • Vorstellung Sonntag, 11.3.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Georges Bizet
  • Dirigent Jakub Hrusa
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und 20 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Französisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Carmen”

Carmen ist die bekannteste Oper des französischen Komponisten Georges Bizet und eines der berühmtesten Werke überhaupt in dieser Musikgattung – Nummern wie die Habanera und das Torero-Lied sind so geläufi g geworden wie wenige andere. Der
erregenden Kombination von Leidenschaft, Sinnlichkeit und Gewalt in dieser Oper war die Bühne nicht gewachsen, und das Werk fiel bei der Kritik durch, als es 1875 uraufgeführt wurde. Bizet starb kurze Zeit später und erlebte nie den spektakulären Erfolg, den
seine Carmen erzielen würde: Die Oper wurde allein in Covent Garden über fünfhundertmal aufgeführt. In seiner betont körperhaften, ursprünglich für die Oper Frankfurt gescha enen Produktion betrachtet Barrie Kosky diese seit jeher beliebte Oper aus einem neuen
Blickwinkel. Der australische Regisseur gehört zu den gefragtesten Opernregisseuren der Welt; mit Begeisterung aufgenommen wurde 2016 sein Debüt für die Royal Opera mit Schostakowitschs Die Nase. Für Carmen hat er eine Version gescha en, die von der
traditionellen Au assung weit entfernt ist; so fügte er Musik ein, die Bizet zwar für die Partitur geschrieben hatte, die jedoch gewöhnlich nicht zu hören ist, und der unendlich faszinierenden Hauptfi gur gab er eine neue Stimme.

 

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Royal Opera: Macbeth

VERDIS OPER NACH SHAKESPEARES TRAGÖDIE, MIT EINER WUNDERBAREN BESETZUNG, DARUNTER ANNA NETREBKO, ŽELJKO LUČIĆ UND ILDEBRANDO D'ARCANGELO, WIRD VON ANTONIO PAPPANO DIRIGIERT.

 
  • Besetzung Anna Netrebko, Zeljko Lucic, Ildebrando D'Arcangelo
  • Vorstellung Sonntag, 8. 4.2018 um 19.00 Uhr
  • Musik Giuseppe Verdi
  • Dirigent Antonio Pappano
  • Gesamtdauer ca. 3 Stunden und 20 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Carmen”

Verdis lebenslange Liebe zu Shakespeares Werken begann mit Macbeth, einem Stück, das er für 'eine der größten Schöpfungen der Menschheit' hielt. Mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave machte sich Verdi auf den Weg, 'etwas Besonderes' zu scha en. IhrErfolg wird in jedem Takt einer Partitur deutlich,
die Verdi von seiner dramatischsten Seite zeigt, voller dämonischer Energie. Der Feldherr Macbeth kämpft auf der Seite des schottischen Königs – doch als ihm eine Gruppe Hexen prophezeit, er werde selbst König, animiert rücksichtsloser Ehrgeiz ihn und seine Frau zu furchtbaren Taten.
Mord macht Macbeth zum König, Intrigen und Schlächtereien kennzeichnen seine kurze, dem Untergang geweihte Herrschaft. Die Hexen machen eine weitere Vorhersage, die sich ebenfalls bewahrheitet: Macbeth und seine Dame kommen ums Leben, und Gerechtigkeit
wird wiederhergestellt.Phyllida Lloyds Produktion von 2002 für die Royal Opera ist farbenreich, durchwirkt von Schwarz, Rot- und Goldtönen. Die Hexen, die sich der Bühnenbildner Anthony Ward als merkwürdige Kreaturen mit scharlachroten Turbanen vorstellt, sind ständig gegenwärtige
Mittler des Schicksals. Lloyd schildert Macbeths Kinderlosigkeit als die düstere Traurigkeit, die hinter den schrecklichen Taten lauert. Die Produktion der Royal Opera verwendet Verdis überarbeitete Pariser Fassung von 1865 mit Lady Macbeths fesselnder Arie 'La luce langue'

 

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