Klassik am Sonntag

Aktuelle Original Aufzeichnungen der Live Premieren.

Mit dem neuen Programm des ROYAL OPERA HOUSE für die Saison 2019/20 starten wir unser neues Klassikprogramm im Filmtheater Sendlinger Tor. Unser Ambiente bietet den passenden Rahmen für eindrucksvolle Opern- wie Ballett-Programme, die wir Ihnen gerne Sonntags präsentieren wollen.

Das aktuelle Programm finden Sie auch direkt unter Royal Opera House


100 Jahre Salzburger Festspiele: SALOME

Aufführung des Jahres, beste Regie, bestes Bühnenbild, beste Sängerin, – die Kritiken überschlugen sich vor Begeisterung für die Inszenierung von Richard Strauss’ „Salome“ aus dem Jahr 2018. Dass das Publikum einen „Orkan der Sinne“ (SPIEGEL) erleben durfte, lag vor allem am italienischen Regisseur und „Enfant terrible“ Romeo Castellucci, der diese revolutionäre Oper von 1905 nur so vor Schrecken, Lust und Rausch strotzen lässt. Gleichzeitig brauchte es aber auch eine Sängerin wie Asmik Gregorian als Titelheldin, die sich in genau jener rasanten, 100-minütigen Festspielnacht zum neuen Sopranstar katapultierte. Die Entdeckung des Opernjahres 2018 - oder - wie der SPIEGEL schrieb - eine „Festivalsensation“!

 
  • Besetzung Mimi (Nicole Car), Rodolfo (Michael Fabiano), Marcello (Mariusz Kwiecien), Musette (Nadine Seirra)
  • Vorstellung Sonntag, 11. April 2021 um 19.00 Uhr
  • Musik Richard Strauss
  • Dirigent Romeo Castellucci
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Salzburg: Salome”

Aufführung des Jahres, beste Regie, bestes Bühnenbild, beste Sängerin, – die Kritiken überschlugen sich vor Begeisterung für die Inszenierung von Richard Strauss’ „Salome“ aus dem Jahr 2018. Dass das Publikum einen „Orkan der Sinne“ (SPIEGEL) erleben durfte, lag vor allem am italienischen Regisseur und „Enfant terrible“ Romeo Castellucci, der diese revolutionäre Oper von 1905 nur so vor Schrecken, Lust und Rausch strotzen lässt. Gleichzeitig brauchte es aber auch eine Sängerin wie Asmik Gregorian als Titelheldin, die sich in genau jener rasanten, 100-minütigen Festspielnacht zum neuen Sopranstar katapultierte. Die Entdeckung des Opernjahres 2018 - oder - wie der SPIEGEL schrieb - eine „Festivalsensation“!

 

100 Jahre Salzburger Festspiele: ITALIANA IN ALGERI

Mit Rossini fing alles an für Cecilia Bartoli. 25 Jahre später kehrt die Star-Mezzosopranistin & künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Doch nostalgisch oder gar angestaubt ist in dieser „L'italiana in Algeri“ aus 2018 nichts - ganz im Gegenteil: Von einer "Wiedergeburt des Musiktheaters" schreibt die FAZ. Der Bartoli liebstes Regie-Duo um Moshe Leiser und Patrice Caurier verwandelt die Bühne in ein „Tollhaus“ (BR Klassik) und Bartoli bringt und singt die Männer mit ihrer expressiven Mimik um ihren Verstand. Das muntere Treiben zusammen hält Dirigent Jean-Christophe Spinosi mit seinem berühmten Ensemble Matheus. „Einer der lustigsten Opernabende in jüngster Zeit!“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung treffend.

 
  • Besetzung Cecilia Bartoli, Ildar Abdrazakov
  • Vorstellung Sonntag, 2. Mai 2021 um 19.00 Uhr
  • Musik Gioachino Rossini
  • Dirigent Moshe Leiser & Patrice Caurier
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 42 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Salzburg: Italiana in Algeri”

Mit Rossini fing alles an für Cecilia Bartoli. 25 Jahre später kehrt die Star-Mezzosopranistin & künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Doch nostalgisch oder gar angestaubt ist in dieser „L'italiana in Algeri“ aus 2018 nichts - ganz im Gegenteil: Von einer "Wiedergeburt des Musiktheaters" schreibt die FAZ. Der Bartoli liebstes Regie-Duo um Moshe Leiser und Patrice Caurier verwandelt die Bühne in ein „Tollhaus“ (BR Klassik) und Bartoli bringt und singt die Männer mit ihrer expressiven Mimik um ihren Verstand. Das muntere Treiben zusammen hält Dirigent Jean-Christophe Spinosi mit seinem berühmten Ensemble Matheus. „Einer der lustigsten Opernabende in jüngster Zeit!“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung treffend.

 

100 Jahre Salzburger Festspiele: AIDA

Viel Aufregung gab es im Vorfeld der Salzburger „Aida“ von 2017 um das gewagte Operndebüt der der iranischen Fotografin, Video-Künstlerin und Filmregisseurin Shirin Neshat, die im New Yorker Exil lebt. Sie verweigerte dem Salzburger Publikum konsequent jeden Orientkitsch und spielte mit diversen Bezügen auf die aktuelle Flüchtlingskrise an. Neshat machte aus ihrer "Aida" mehr als ein simples Eifersuchtsdrama. Sie machte es zum Antikriegsstück und vielmehr zu einer Mahnung zu Pazifismus und Humanismus. Dass sich diese „umjubelte Salzburger Aida musikalisch nicht überbieten lässt“ (Concerti), lag einerseits am russischen Top-Star Anna Netrebko, die mit der extrem anspruchsvollen Rolle der versklavten Königstochter, die am Ende den Opfer- und Liebestod stirbt, ihr Rollendebüt gab; andererseits an den farbenprächtig spielenden Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat des Verdi- und Salzburg-Kenners Riccardo Muti, der nächsten Sommer seinen 80. Geburtstag feiert.

 
  • Besetzung Anna Netrebko, Francesco Meli, Roberto Tagliavini
  • Vorstellung Sonntag, 13. Juni 2021 um 19.00 Uhr
  • Musik Guiseppe Verdi
  • Dirigent Riccardo Muti
  • Gesamtdauer ca. 2 Stunden und 40 Minuten mit einer Pause
  • Sprache Italienisch Gesungen mit Deutschen Untertiteln

Kurzinhalt zu “Salzburg: Aida”

Viel Aufregung gab es im Vorfeld der Salzburger „Aida“ von 2017 um das gewagte Operndebüt der der iranischen Fotografin, Video-Künstlerin und Filmregisseurin Shirin Neshat, die im New Yorker Exil lebt. Sie verweigerte dem Salzburger Publikum konsequent jeden Orientkitsch und spielte mit diversen Bezügen auf die aktuelle Flüchtlingskrise an. Neshat machte aus ihrer "Aida" mehr als ein simples Eifersuchtsdrama. Sie machte es zum Antikriegsstück und vielmehr zu einer Mahnung zu Pazifismus und Humanismus.
Dass sich diese „umjubelte Salzburger Aida musikalisch nicht überbieten lässt“ (Concerti), lag einerseits am russischen Top-Star Anna Netrebko, die mit der extrem anspruchsvollen Rolle der versklavten Königstochter, die am Ende den Opfer- und Liebestod stirbt, ihr Rollendebüt gab; andererseits an den farbenprächtig spielenden Wiener Philharmonikern unter dem Dirigat des Verdi- und Salzburg-Kenners Riccardo Muti, der nächsten Sommer seinen 80. Geburtstag feiert.

 

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