Die UFA feiert große Erfolge zwischen 1920-1928

In der Zeit zwischen 1920 - 1928 betreibt Carl Gabriel die Sendlingertor-Lichtspiele im UFA-Konzern. Diese 1917, als Universum-Film AG gegründete Firma, konzentrierte sich nach Kriegsende 1918 auf publikumswirksame Genres und stellte in den berühmten Berliner Babelsberg Studios zusammen mit Regisseuren wie Fritz Lang und F.W. Murnau Großprojekte wie „Metropolis“, „Dr. Mabuse“, „Die Nibelungen“ oder „Der letzte Mann“ her, welche oft auch in den Sendlingertor-Lichtspielen ihre Premiere feierten. Schauspieler wie Emil Jannings oder Henny Porten begründeten in diesen Tagen hier Ihren Starruhm. Der Erfolg des Kinos lag sicher auch an der außergewöhnlichen Architektur wie sie  folgendermaßen 1925 im Filmkurier beschrieben wurde:

 
"Die Sendlinger Tor-Lichtspiele sind das stattlichste Theater Münchens. Der Saal hat eine imposante Höhe. Breit und steil steigt eine Empore der Bühne gegenüber an. Säulen durch hochgewölbte Bögen verbunden, bilden die Fassaden der Ränge rechts und links."

 

1925 entstanden auch die ersten Ausgaben der „UFA-Wochenschau“,  welche eine für das Kino produzierte, wöchentlich neu erstellte Zusammenstellung von Filmberichten über politische, gesellschaftlich und kulturelle Ereignisse als Vorprogramm zum eigentlichen Hauptfilm darstellte."
 

 
 
 
 

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80336 München

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